AGB

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen («AGB») gelten für sämtliche Verträge zwischen der Araxy Components GmbH (nachfolgend «Firma») und ihren Kunden über den Verkauf und die Lieferung von Fahrradkomponenten und damit zusammenhängenden Produkten. Die Produkte werden insbesondere über den Onlineshop der Firma, im Direktverkauf oder an gewerbliche Abnehmer verkauft.

Ist ein Fahrradgeschäft oder ein anderer Händler gegenüber dem Endkunden selbst als Verkäufer tätig, gelten diese AGB ausschliesslich im Vertragsverhältnis zwischen der Firma und dem betreffenden Händler.

Als Konsumenten gelten natürliche Personen, welche Produkte zu Zwecken beziehen, die nicht ihrer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Als Geschäftskunden gelten sämtliche übrigen Kunden.

Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn sie von der Firma ausdrücklich schriftlich anerkannt wurden.

2. Vertragsabschluss

Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt noch kein rechtlich verbindliches Angebot dar. Mit dem Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags ab.

Der Vertrag kommt zustande, sobald die Firma die Bestellung ausdrücklich bestätigt oder die bestellten Produkte versendet. Eine automatisch versandte Bestätigung über den Eingang der Bestellung stellt noch keine Annahme dar, sofern darin nicht ausdrücklich etwas anderes festgehalten wird.

Bei individuellen Offerten kommt der Vertrag durch deren fristgerechte Annahme durch den Kunden zustande. Bei einem unmittelbaren Kauf vor Ort kommt der Vertrag mit der Übergabe beziehungsweise Bezahlung des Produktes zustande.

3. Preise

Sämtliche Preise verstehen sich in Schweizer Franken (CHF).

Gegenüber Konsumenten verstehen sich die angegebenen Preise einschliesslich der gesetzlich geschuldeten Mehrwertsteuer und sämtlicher nicht frei wählbarer Zuschläge. Verpackungs- und Versandkosten werden separat ausgewiesen und dem Kunden vor Abschluss der Bestellung bekannt gegeben.

Bei Lieferungen ins Ausland können zusätzliche Zölle, Einfuhrsteuern oder Gebühren anfallen. Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, sind diese vom Kunden zu tragen.

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses angegebenen Preise. Preisänderungen bleiben für zukünftige Bestellungen vorbehalten.

4. Bezahlung

Die Firma bietet dem Kunden folgende Zahlungsmöglichkeiten: Rechnung, Kreditkarte, Vorauskasse.

Der Kunde ist verpflichtet den in Rechnung gestellten Betrag innert 30 (dreissig) Tagen ab Rechnungsdatum zu bezahlen.

Wird die Rechnung nicht binnen vorgenannter Zahlungsfrist beglichen gerät der Kunde automatisch in Verzug.

Ab Zeitpunkt des Verzuges schuldet der Kunde Verzugszinsen in der Höhe von 5% (fünf Prozent).

Bietet die Firma auch Produkte über eine Onlineplattform zum Kauf, Miete oder sonstiger Nutzung an, so kann sie Bezahlung auch auf dem elektronischen Weg im Rahmen des Bestellvorganges (Kreditkarten, Paypal oder andere Zahlungssysteme) verlangen.

Verrechnung des in Rechnung gestellten Betrages mit einer allfälligen Forderung des Kunden gegen die Firma ist nicht zulässig.

Der Firma steht das Recht zu, bei Zahlungsverzug die Lieferung oder Dienstleistungserbringung zu verweigern.

5. Pflichten der Firma

5.1. Lieferung / Liefertermine

Die Firma bemüht sich, die bestellten Produkte innerhalb von sieben Arbeitstagen nach Vertragsabschluss beziehungsweise Zahlungseingang zu liefern. Lieferfristen sind unverbindliche Richtwerte, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.

Kann eine angegebene Lieferfrist nicht eingehalten werden, informiert die Firma den Kunden möglichst zeitnah über die Verzögerung und den voraussichtlichen Liefertermin.

Gegenüber Konsumenten gehen Nutzen und Gefahr mit der Übergabe des Produktes an den Kunden oder eine von ihm bezeichnete empfangsberechtigte Person über. Gegenüber Geschäftskunden gehen Nutzen und Gefahr mit der Übergabe der Produkte an das Transportunternehmen über.

5.2. Hilfspersonen

Die Parteien haben das ausdrückliche Recht, zur Erledigung ihrer vertragsgemässen Pflichten Hilfspersonen beizuziehen. Sie haben sicherzustellen, dass der Beizug der Hilfsperson unter Einhaltung aller zwingenden gesetzlichen Bestimmungen und allfälliger Gesamtarbeitsverträge erfolgt.

6. Freiwilliges Rückgaberecht

Konsumenten können ungebrauchte Produkte innerhalb von zehn Kalendertagen nach deren Erhalt zurückgeben. Die rechtzeitige Absendung der Rücksendung genügt zur Wahrung der Frist.

Die Produkte müssen vollständig, unbeschädigt und, soweit zumutbar, in der Originalverpackung zurückgesandt werden. Bereits montierte, benutzte, beschädigte oder kundenspezifisch angefertigte Produkte sind von der Rückgabe ausgeschlossen.

Die Kosten und das Risiko der Rücksendung trägt der Kunde. Nach ordnungsgemässem Eingang und Prüfung der Produkte erstattet die Firma den bezahlten Produktpreis. Ursprüngliche Versandkosten werden nicht zurückerstattet, soweit keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen etwas anderes vorsehen.

7. Widerruf

Über das freiwillige Rückgaberecht gemäss Ziffer 6 hinaus besteht kein Widerrufs- oder Rückgaberecht, soweit ein solches nicht aufgrund zwingender gesetzlicher Bestimmungen vorgesehen ist.

8. Gewährleistung

Die Firma gewährleistet, dass die gelieferten Produkte im Zeitpunkt des Gefahrübergangs frei von Material- und Herstellungsfehlern sind und den ausdrücklich zugesicherten Eigenschaften entsprechen.

Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt:

  • gegenüber Konsumenten zwei Jahre ab Ablieferung des Produktes;
  • gegenüber Geschäftskunden sechs Monate ab Ablieferung des Produktes.

Der Kunde hat die Produkte nach Erhalt zu prüfen und erkennbare Mängel der Firma unverzüglich mitzuteilen. Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach ihrer Entdeckung anzuzeigen.

Bei einem rechtzeitig gemeldeten und von der Firma anerkannten Mangel kann die Firma nach eigener Wahl das mangelhafte Produkt reparieren oder ersetzen. Ist eine Reparatur oder Ersatzlieferung unmöglich, nicht innert angemessener Frist durchführbar oder erfolglos, kann der Kunde eine angemessene Herabsetzung des Kaufpreises oder, bei einem erheblichen Mangel, die Rückabwicklung des Kaufvertrags verlangen.

Kosten für Reparaturen durch Dritte werden nur übernommen, wenn die Firma der Reparatur vorgängig ausdrücklich zugestimmt hat.

Von der Gewährleistung ausgeschlossen sind insbesondere Mängel und Schäden, die durch normalen Verschleiss, unsachgemässe Verwendung, fehlerhafte Montage, Veränderungen am Produkt, Unfälle oder Nichtbeachtung von Produkt-, Montage- oder Sicherheitshinweisen verursacht wurden.

Zwingende gesetzliche Gewährleistungsrechte bleiben vorbehalten.

9. Haftung

Die Firma haftet unbeschränkt für Schäden, die sie absichtlich oder grobfahrlässig verursacht hat.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Firma nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und höchstens für den vorhersehbaren, vertragstypischen direkten Schaden.

Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung für indirekte Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Nutzungsausfälle und Datenverluste ausgeschlossen.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Organe, Mitarbeitenden und Hilfspersonen der Firma.

Zwingende gesetzliche Haftungsbestimmungen, insbesondere die Haftung für Personen- und Körperschäden sowie die Haftung nach dem Produktehaftpflichtgesetz, bleiben vorbehalten.

10. Immaterialgüterrechte

Sämtliche Immaterialgüterrechte an Produktentwicklungen, Konstruktionen, Zeichnungen, Designs, Marken, Logos, Bildern, Texten und sonstigen Inhalten der Firma stehen der Firma oder den jeweiligen Rechteinhabern zu.

Mit dem Kauf eines Produktes wird dem Kunden das Eigentum am körperlichen Produkt übertragen. Eine Übertragung von Immaterialgüterrechten ist damit nicht verbunden.

Inhalte der Firma dürfen ohne vorgängige Zustimmung weder vervielfältigt, veröffentlicht, verändert noch gewerblich verwendet werden, soweit eine solche Nutzung nicht gesetzlich erlaubt ist.

11. Datenschutz

Die Firma bearbeitet Personendaten in Übereinstimmung mit den anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Personendaten dürfen insbesondere bearbeitet werden, soweit dies für die Abwicklung von Bestellungen, Zahlungen und Lieferungen, die Kundenbetreuung, die Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen sowie die Wahrung berechtigter Interessen der Firma erforderlich ist.

Die Firma kann Personendaten an beauftragte Dienstleister weitergeben, soweit dies für die Vertragsabwicklung oder den Betrieb des Onlineshops erforderlich ist.

Eine Verwendung von Personendaten für Marketingzwecke erfolgt nur im gesetzlich zulässigen Umfang. Der Kunde kann einer solchen Verwendung jederzeit widersprechen.

Weitere Informationen zur Datenbearbeitung, zu Datenübermittlungen, Aufbewahrungsfristen und den Rechten betroffener Personen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung der Firma unter https://araxy.ch/policies/privacy-policy.

12. Änderungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen können von der Firma jederzeit geändert werden.

Die neue Version tritt 30 (dreissig) Tage nach der Aufschaltung auf der Website (www.araxy.ch) durch die Firma in Kraft.

Für die Kunden gilt grundsätzlich die Version der AGB, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in Kraft ist. Es sei denn, der Kunde habe einer neueren Version der AGB zugestimmt.

13. Verhältnis zu individuellen Vereinbarungen

Individuelle Vereinbarungen zwischen der Firma und dem Kunden gehen diesen AGB vor.

Im Übrigen gilt jeweils diejenige Fassung der AGB, welche bei Abschluss des betreffenden Vertrags wirksam in den Vertrag einbezogen wurde.

14. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages oder eine Beilage dieses Vertrages ungültig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Die Vertragsparteien werden die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung ersetzen, die dem gewollten wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmung möglichst nahe kommt. Dasselbe gilt auch für allfällige Vertragslücken.

15. Vertraulichkeit

Beide Parteien, sowie deren Hilfspersonen, verpflichten sich, sämtliche Informationen, die in Zusammenhang mit den Leistungen unterbreitet oder angeeignet wurden, vertraulich zu behandeln. Diese Pflicht bleibt auch nach der Beendigung des Vertrages bestehen.

16. Höhere Gewalt

Kann die Firma ihre vertraglichen Verpflichtungen aufgrund eines Ereignisses, das ausserhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegt, nicht oder nicht rechtzeitig erfüllen, ist sie für die Dauer und im Umfang dieses Ereignisses von der Erfüllung der betroffenen Verpflichtungen befreit.

Als Ereignisse höherer Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Kriege, Unruhen, Terroranschläge, behördliche Massnahmen, Epidemien, Pandemien, Streiks, erhebliche Betriebs- oder Transportstörungen sowie Ausfälle wesentlicher Lieferanten, soweit diese Ereignisse von der Firma nicht zu vertreten sind.

Dauert das Ereignis länger als 30 Tage, können beide Parteien vom noch nicht erfüllten Teil des Vertrags zurücktreten. Bereits geleistete Zahlungen für nicht erbrachte Leistungen werden zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

17. Verwendung und Montage der Produkte

Die Produkte dürfen nur bestimmungsgemäss und unter Beachtung der jeweiligen Produkt-, Montage- und Sicherheitshinweise verwendet werden.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, vor der Montage zu prüfen, ob das Produkt mit dem betreffenden Fahrrad und dessen weiteren Komponenten kompatibel ist. Sofern die Produktbeschreibung oder die Montageanleitung eine fachgerechte Montage verlangt oder empfiehlt, ist die Montage durch eine entsprechend qualifizierte Fachperson vorzunehmen.

Zwingende gesetzliche Haftungsbestimmungen bleiben vorbehalten.

18. Anwendbares Recht / Gerichtsstand

Diese AGB und die darauf gestützten Vertragsverhältnisse unterstehen schweizerischem Recht unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf.

Für Streitigkeiten mit Geschäftskunden sind ausschliesslich die Gerichte am Sitz der Firma zuständig.

Für Streitigkeiten mit Konsumenten gelten die zwingenden gesetzlichen Gerichtsstände. Zwingende verbraucherschützende Bestimmungen am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Konsumenten bleiben vorbehalten.